luettelogobird1

stillen! Stillen?

Mama' s Breast is best!

Geht es nach des Kindes Willen, sollst du stillen, stillen, stillen.
Ist es nicht wunderbar, dass die Natur es so herrlich eingerichtet hat? Das Baby meldet Hunger und schon sind wir bereit. Keine Frage, ob die Milch gut temperiert, die Dosis gut, die Inhaltsstoffe nicht bedenklich. Das Saugemündchen herrlich befriedigt,löst es seine Fäustchen, spürt die Wärme, nuckelt genüsslich, schläft schliesslich ein.

Mal ehrlich, sollte ein Baby einen rosa Schnuller im Mund haben, mit Fläschchen ernährt, so sollte die Mutter gefälligst auch dies mitgebären.Unsere Babys zeigen es uns, das Original wird geliebt, der Ersatz oft übergangsweise akzeptiert,oder von Anfang an verschmäht, bleiben wir dran,geben auch die hartgesottene Babys auf und akzeptieren die Kopie.

Es heisst: Muttermilch ist die beste Ernährung für das Kind. Aber die wahren Vorteile sind im Verborgenen, kaum jemand weiß, wie gut Muttermilch arbeitet und den Darm des Kindes , das Gesundheitszentrum , auskleidet. Muttermilch ist lebendig und vernichtet Krankheitserreger, Muttermilch ist voll mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sie schmeckt so gut und bereitet die Geschmacksnerven auf die Nahrung vor.

Immer mehr Mütter entscheiden sich dazu ihre Babys mit Kunstnahrung aufzuziehen,weil sie der Meinung sind Flaschennahrung sei heutzutage genauso gesund und die Mutter sei unabhängiger. Wieder andere Mütter geben das Stillen erschöpft auf, weil sie z.b. unter wunden Brustwarzen leiden, oder das Baby unaufhörlich weint und der Eindruck entsteht, das Kind würde nicht satt.

Manche Mutter kommt garnicht mehr vom Sofa hoch, weil sie das Gefühl hat , dass das Baby ständig nuckeln möchte , ein Nimmersatt ist und nur so zufriedenzustellen sei.

Das Gefühl, dass die Milch nicht ausreiche, oder nicht sättigend genug sei,oder auch Stillen sei eine anstrengende Sache und Flaschennahrung viel einfacher, treibt manche Mutter dazu doch schweren Herzens das Stillen aufzugeben.

  • Doch ist Stillen wirklich immer mit wunden Brustwarzen verbunden?
  • Kann es wirklich sein, dass die Brust einer Frau nicht genug Milch produziert?
  • Stimmt die Theorie, dass irgendwann die Milch nicht mehr reichen kann und die Kinder deshalb zugefüttert werden müssen, so wie z.B. einige Mütter der vorangegegangenen Generation uns erzählen?
  • Wird das Kind wirklich nicht satt an Milch, wenn es unaufhörlich weint, oder am liebsten an der Brust liegt?
  • Sind wir verdammt es uns ein halbes Jahr auf dem Sofa bequem zu machen?

Oftmals liegt bei Stillproblemen viel Unsicherheit und Angst der Mutter etwas falsch zu machen zugrunde oder auch der Zweifel daran das Baby aus sich heraus ernähren zu können.

Leider gibt es auch immer noch viele hartnäckige Ammenmärchen rund um das Thema Stillen, die heute noch von Fachpersonal oder aus dem Umfeld weitergegeben werden und diese Ängste bei den Müttern schüren.

Wunde Brustwarzen beim Stillen haben in den allermeisten Fällen etwas mit dem falschen Anlegen eines Babys an der Brust zu tun und können durch korrektes Anlegen vorgebeugt werden, bereits entstandene wunde Brustwarzen zum Abheilen bringen.

Ein weiterer Grund für wunde Brustwarzen ist z.b. eine Saugverwirrung beim Baby verursacht durch Schnuller oder andere Kunstsauger.Das Baby hat verlernt richtig an der Brust zu saugen, weil es an dem Schnuller anders saugen muss und somit wird die Brustwarze gereizt.

Eine Brust die einmal laktiert ist, produziert die Milch nach dem Nachfrage - und Angebotprinzip. Je öfter ein Baby trinkt umso mehr Milch wird gebildet und ein Mehrbedarf z.b. in Zeit eines Wachstumsschubs entsteht, den das Baby dann wieder zu sich nehmen kann.Wichtig auch zu wissen,dass die Milch während des Stillvorgangs gebildet wird und nicht wie bisher angenommen in der Brust aufgefüllt wird und ausgetrunken.

Daher ist es normal, wenn die Mutter nach dem Milcheinschuss bald schon weiche Brüste bemerkt und hat nichts damit zu tun,dass die Milch weniger wird.

Das häufigere Stillen ist also nur ein vorübergehendes Phänomen und hat u.A. den Sinn, der Brust das Signal zu senden in Zukunft mehr Milch zu produzieren, weil das Baby mehr braucht.

Die Brust einer Frau ist also immer in der Lage Milch zu bilden, wenn sie ausreichend dazu über das Baby stimuliert wird. Viele Mütter berichten, ihre Milch sei „ausgegangen“ oder es habe nicht mehr gereicht. Oft ist hierfür der Grund nicht in der mangelnden Funktion der Brust zu suchen. Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Baby plötzlich die Brust anschreit oder vermehrt stillt. Zahnungsbeschwerden, Wachstumsschübe sind nur zwei solcher möglichen Gründe.


Unsere Babys sind von Anfang an soziale Wesen.


Auch unsere Kinder spüren die Spannungen ihrer Eltern, die Gefühle des Alltags. Also ist es nicht verwunderlich, wenn sie mal weniger stillen mögen und erstmal Erfahrungen zu verarbeiten haben, oder uns zeigen, dass der Tag ein „zu Viel“ an Reizen war. Ein Baby merkt sehr genau,ob seine Eltern sich wohlwollend begegnen, oder sich lieber aus dem Weg gehen würden, ob die Mama müde ist, oder besonders glücklich.Sie sind Menschen und sozial kompetent und kooperieren mit uns.

Liebe Eltern, das ist alles andere als schlimm! Bitte entspannen Sie sich! Es ist so wie es ist. Ein Baby braucht Kontakt. Und dieser Kontakt mit der Welt ist nicht immer rosarot. Das ist völlig okay. Es gibt Neugeborene, die sehr viel weinen, weil sie es einfach brauchen, wenn sie z.b. eine schwierige langwierige Geburt hinter sich haben, oder eine traumatisch viel zu schnelle, die sie in das völlig andere Leben katapultiert hat. Oder aber auch, weil sie physische Schmerzen haben. Nehmen sie ihr Baby mit seinem Weinen an. Gestehen sie es ihm zu! Stillen sie es nach Bedarf und erkennen Sie seinen Schmerz an. Sie tun nur Gutes wenn sie bei ihm bleiben. Sie können ihr Baby im Arm wiegen und ihm die Gewissheit geben, dass es mit der Traurigkeit und Frustration nicht falsch ist und anerkannt. Kommunizieren Sie mit Ihrem Baby!

Stillen Sie ihr Baby, denn Stillen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Stillen ist zugleich auch Rückzug in den sicheren Hafen der Mutter, Geborgenheit, Beruhigung.


Stillen und gehalten werden sind zentrale Grundbedürfnisse!

Sie werden feststellen, dass sie ihr Kind und seine Signale plötzlich viel besser und differenzierter wahrnehmen und ihr Baby und seine Bedürfnisse besser kennenlernen . Denn wenn ein Baby unentwegt an der Brust trinkt und nuckelt muss nicht bedeuten, dass es auch permanent Hunger nach einer Mahlzeit hat. Manchmal ist der Hunger vielfältig .Babys die sich an der Brust rundum wohlfühlen, stillen also neben ihrem Hunger nach Nahrung auch den Hunger nach Körperkontakt und Nestwärme. Sollten sie also das Gefühl haben, sie können ohne ihr Baby an der Brust oder im Schlepptau nicht die Couch verlassen. Versuchen sie doch mal ihr Baby ganz selbstverständlich im Tragetuch mitzunehmen.Ihr Baby ist glücklich und Sie und ihre Familie ebenso!

 

WISSENSWERTES

Das Tragetuch & Comforttragesysteme
Tragen können wir auf die vielfältigste Art und Weise. Die gängigste Methode ... [ weiter ]

.......................

Argumente für das Stillen
Stillen ist die seit Millionen Jahren erprobte Babynahrung, die alle notwendigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge enthält ... [ weiter ]

.......................

Die ayurvedische Babymassage
Mit Hilfe den leicht erlernbaren und völlig unkomplizierten ayurvedischen Massagegriffen ... [ weiter ]

.......................

Familienwerkstatt – familylab.de
familylab ist die unabhängige, internationale Organisation für Beratung und Kompetenz-
entwicklung in Familien, Schulen und Unternehmen ... [ weiter ]

luettelogofont1
luettestern30a
luetteglueckskinder1